Palmen

Heute ist wieder einer dieser Tage. Wo ich zwei Stunden vor meinen Kindern ins Bett gehen könnte. Ich bin komplett fertig. Und es ist erst Montag, ich weiß gar nicht, wieso ich so müde bin… Kommt es vielleicht vom Hin und Her und Hin und Her fahren, weil die Kinder schon mittags abgeholt werden mussten, oder weil wir danach noch auf die einstündige Präsentation der Klassenfahrt mussten, oder weil danach der Handwerker kommen sollte und nicht kam, dafür aber eine traurige Nachricht?

Aber ich wollte ja noch meinen Blogeintrag schreiben. An den ich schon seit Längerem denke. Es geht um Erholung. Was für ein Zufall! Eigentlich wollte ich nämlich darüber schreiben, wie angenehm und wie unterschiedlich gegenüber zu Hause es ist, hier in Mexiko durch die Straßen zu fahren. Nicht wegen der Autofahrer*innen, nein, wegen der Bepflanzung am Straßenrand! Die wunderschöne Jacaranda-Blüte ist jetzt fast schon vorbei.

Jacaranda, Gummibaum
Ein eher mageres Jacaranda-Exemplar und ein junger Gummibaum dahinter

Und dennoch, wenn man nicht mit Palmen und 20 Meter hohen Gummibäumen aufgewachsen ist, dann erstaunen sie einen immer wieder, auch wenn man schon ein halbes Jahr hier wohnt. Es ist: Erholung für die Augen, und damit auch für den Rest des Körpers, an solchen für mich exotischen Pflanzen vorbeizufahren. Das kann man gar nicht genug schätzen. Ok, außer an einem Tag wie diesen, an dem ich offenbar mit Scheuklappen durch den Straßenverkehr gesaust bin. Und, zweiter Punkt, wenn ich alleine unterwegs bin, freue ich mich an den Pflanzen deutlich mehr als wenn ich mit den Kindern unterwegs bin (obvio!)

Iglesia de la Sagrada Familia
Für mich eine sehr pariserische Ecke in Mexiko-Stadt: Iglesia de la Sagrada Familia

Hier noch einige Eindrücke…

Schön grün am Straßenrand...
Ich bin doch gar keine Botanikerin! Wie heißt diese Pflanze?
Roma Norte, Mexiko Stadt
Gemütlich: Avenida Alvaro Obregón

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